NÝRSKO A OKOLÍ : BEDEUTENDE JÜDISCHE PERSÖNLICHKEITEN, DIE MIT NÝRSKO ZWISCHEN DEM 18. UND DEM ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS VERBUNDEN SIND

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Bedeutende jüdische Persönlichkeiten, die mit Nýrsko zwischen dem 18. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts verbunden sind

Abraham LÖBL – Kaufmann, 1734 und 1742 wurde er zum Landesdelegaten des Pilsner Bezirks ernannt. Er stand in enger geschäftlicher Verbindung mit dem Grafen Palm in Bystřice.

MUDr. Benedikt FEDERER (? 1830 – 14.10.1902) – Arzt, Stadtabgeordneter, Redner. Für seinen Beitrag für die Stadt wurde er vom damaligen Stadtrat zum Ehrenbürger ernannt.

Moritz KOHNER (1818 Nýrsko – 1877 Leipzig) – Kaufmann. Seit 1868 Vorsitzender der jüdischen religiösen Gemeinde in Leipzig. 1860 gründete er den Verband Deutscher Israelitischer Gemeinden, dessen Vorsitzender er bis zu seinem Tode war.

Rabbi Max REISER (1839 Hausbrun, Kreis Malacky, in der Slowakei – 5.1.1913 Nýrsko) –die Funktion des Rabbi (Titel des geistigen Führers der jüdischen Kommune) übte er in Nýrsko von 1876 bis zu seinem Tod aus. Er hielt Vorlesungen im Lehrerverein des Kreises Nýrsko und war auch literarisch tätig.

Er schrieb drei Bücher:     

„Rätsel“ - „Hádanky“ – in Hebräisch
„Biedermänner“ - „Bodří mužové“ – Leben, Heranbildung und Aufstieg frommer und gelehrter Männer
Niederschrift von Rabbiweisheit, Talmudabsätzen, Gesprächen und Erzählungen für Schule und Haus in deutscher Übersetzung.

Wilhelm und Regina Eckstein

Wilhelm ECKSTEIN (7.5.1851 ? – 17.7. 1925 Nýrsko) – verlegte 1895 seine Fabrik – die Schleiferei optischer Gläser Wilhelm Eckstein und Co. – aus Wien nach Nýrsko, wobei das Unternehmen bald europäische Bedeutung erlangte. Dieser Betrieb hatte Einfluss auf die Hebung des Lebensstandards der Bevölkerung und den Anstieg der Häuserzahl. Als erster Stadtrat unterstützte er den Fortschritt in der Gemeinde und wurde zum Ehrenbürger ernannt. Er gründete mit seiner Ehefrau Regina, die aus der alten jüdischen Familie Fleischl – Janovický aus Nýrsko stammte, eine Stiftung für Arme.