NÝRSKO UND UMGEBUNG : GESCHICHTSABRISS VON NÝRSKO

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Geschichtsabriss von Nýrsko

Die Grenzansiedlung Nýrsko entstand an der Landstraße, die nach Bayern führte, unter den bewaldeten Ausläufern des Böhmerwalds an beiden Ufern der Úhlava. Den Zeitraum der Entstehung schätzen wir auf das 12. Jahrhundert, die älteste schriftliche Erwähnung stammt jedoch erst von 1327. Laut diesem Bericht war Nýrsko eine befestigte Ansiedlung, die mit der Einnahem des Zolls beauftragt war.

Bereits in vorhussitischer Zeit war die Stadt in zwei Teile getrennt: in Horní Nýrsko, das zur nahen Burg Pajrek gehörte, und in Dolní Nýrsko, das zu Bystřice nad Úhlavou gehörte.

In die Entwicklung der Stadt griffen die Hussitenkriege ein, und man kann sagen, dass das damalige Nýrsko in den Verlauf der Hussitenkriege eingriff. In der denkwürdigen Schlacht bei Nýrsko am 22. September 1467 schlug Ratzek von Janowitz, der Besitzer von Pajrek und Horní Nýrsko, zusammen mit den Bürgern von Domažlice und Klatovy die bayerischen Kreuzritter, die gegen König Georg zogen. Die Stadt jedoch wurde von den Kreuzrittern ausgeplündert.

Im Jahr 1554 wurden beide Teile von Nýrsko verbunden, Horní Nýrsko wurde zum Herrengut Bystřice zugekauft. 1593 erteilte Kaiser Rudolf II der Stadt das Recht des Wochen- und Jahresmarkts. 1850 wurde Nýrsko Sitz des Amtsgerichts.

Ende des 19. Jahrhunderts lebten in Nýrsko über 1500 Einwohner, und es gab hier Fabriken für Streichhölzer und Wäsche, eine Gerberei, ein Dampfsägewerk, zwei Mühlen und eine Glasschleiferei. 1895 wird aus Wien die Optikfabrik W. Eckstein und Co., der Vorgänger der heutigen Okula, nach Nýrsko umgezogen.